A story to share together
Lumi und die große Leucht-Reise
Ein kleines Glühwürmchen namens Lumi entdeckt, dass selbst die hellsten Käfer ein wenig Hilfe von Freunden brauchen, um den dunklen Wald zu erleuchten.


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Im Flüsterwald saß Lumi das Glühwürmchen auf einem samtigen Moosbett. Ihre Leuchtkugel glimmte nur schwach und ihre schillernd blauen Flügel fühlten sich müde an. Sie wollte den Großen Weidenbaum erreichen, aber er war sehr weit weg.

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Lumi versuchte, hoch hinaufzufliegen, aber der Wind war zu stark für ihren winzigen Körper. Sie purzelte in ein weiches Kleebeet und seufzte. Sie wollte das ganz allein schaffen, um zu beweisen, dass sie mutig war.

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Plötzlich tauchte hinter einem großen Pilz ein freundliches Gesicht auf. Es war Barnaby der Käfer mit seinem winzigen orangefarbenen Rucksack. Er rückte seine Brille mit Goldrand zurecht und sah Lumi an. Er fragte, ob sie eine helfende Hand brauche.

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Lumi schüttelte den Kopf und sagte, sie schaffe das allein. Sie fing an zu laufen, aber das Gras war sehr hoch und dicht. Es fühlte sich wie ein riesiger Dschungel an. Jeder Schritt, den sie machte, fühlte sich schwerer und viel mühsamer an als zuvor.

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Eine langsame Stimme rief vom Weg herüber. Pip die Schnecke kroch heran und zeigte stolz sein geringeltes, türkisfarbenes Häuschen und seine gelbe Fliege. Er sagte Lumi, dass der Weg vor ihnen sehr dunkel und voller tiefer Schlammpfützen sei.

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Die Sonne ging unter und der Wald wurde richtig unheimlich. Lumis goldenes Licht reichte nicht aus, um den Weg zu sehen. Sie fühlte sich ein wenig ängstlich und einsam. Da verstand sie, dass sie nicht ganz allein mutig sein musste.

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Lumi rief nach ihren Freunden. Barnaby und Pip eilten sofort herbei, um ihr zu helfen. Barnaby bot Lumi einen Platz auf seinem stabilen violetten Panzer an. Pip versprach, den Weg zu zeigen, weil er jede Kurve und Biegung kannte.

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Mit Barnabys Kraft und Pips Wegbeschreibung wurde die Reise zu einem aufregenden Abenteuer. Sie sangen Lieder über die Sterne und lachten über lustige Witze. Lumis goldene Kugel begann heller zu leuchten als jemals zuvor.

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Sie erreichten den Großen Weidenbaum genau in dem Moment, als der Mond hoch am Himmel aufging. Die langen Äste wiegten sich im Wind wie Seidenbänder. Lumi erkannte, dass sie es ohne die Hilfe ihrer lieben Freunde niemals hierher geschafft hätte.

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Schließlich saßen die drei Freunde gemeinsam unter den Sternen. Lumi dankte Barnaby und Pip für ihre Freundlichkeit und Hilfe. Und von diesem Tag an wusste Lumi, dass um Hilfe zu bitten die hellste Idee war, die sie je hatte.



