A story to share together
Finleys Flossen-Spaß!


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Finley, der Clownfisch, liebte es, durch das Korallenriff zu flitzen und zu sausen. Er zischte an bunten Anemonen vorbei und schlängelte sich um hohe Wasserpflanzen. Doch an einem sonnigen Morgen hielt Finley inne und beobachtete einen Schwarm glitzernder Silberfische, die an ihm vorbeizogen. „Wie schwimmen die nur so schnell?“, fragte er sich laut.

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Finley beschloss, seine älteste und weiseste Freundin zu fragen: Shelly, die Meeresschildkröte. Er fand Shelly, wie sie in der Nähe einer versunkenen Schatztruhe an zartem Seegras knabberte. „Shelly, wie schwimmen Fische eigentlich? Was lässt uns durch all das Wasser bewegen?“, fragte Finley und wackelte vor Aufregung mit seinem ganzen Körper.

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Shelly lächelte ihr langsames, sanftes Lächeln. „Das liegt alles an deinen tollen Flossen, kleiner Finley!“, erklärte sie. „Deine Schwanzflosse, die man auch Kaudalflosse nennt, schiebt dich wie ein kräftiges Paddel vorwärts. Versuche mal, nur deinen Schwanz von einer Seite zur anderen zu bewegen!“ Finley probierte es, und ZACK! Er schoss ein kleines Stück nach vorne.

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„Und was ist mit meinen anderen Flossen?“, fragte Finley und betrachtete die Flossen an seinen Seiten. „Ah, das sind deine Brustflossen!“, antwortete Shelly. „Sie helfen dir beim Steuern, Wenden und sogar beim Rückwärtsschwimmen, genau wie das Lenkrad bei einem Boot. Deine Rückenflosse hilft dir, das Gleichgewicht zu halten!“ Finley übte, mit seinen Brustflossen nach links und rechts zu lenken.

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„Aber manchmal schwebe ich nach oben und manchmal sinke ich nach unten“, bemerkte Finley. „Wie mache ich das, ohne es überhaupt zu versuchen?“ Shelly kicherte. „Das ist deine besondere Schwimmblase! Sie ist wie ein kleiner Ballon in deinem Inneren, den du mit Luft füllen oder aus dem du Luft ablassen kannst, damit du aufsteigst oder absinkst. Sie macht dich perfekt auftriebsfähig!“

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Finley wirbelte herum und glitt durch das Wasser, wobei er die erstaunliche Kraft seiner Flossen und die Leichtigkeit seiner Schwimmblase spürte. Er dankte Shelly für ihre wunderbare Lektion. Von nun an dachte Finley bei jedem Schwimmzug an seine besonderen Flossen und seine Schwimmblase, und er wusste genau, wie er durch das blaue Wasser des Ozeans tanzen konnte. Er schwamm nicht nur; er schwebte förmlich!



