A story to share together
Lunas drehendes Geheimnis


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An einem sonnigen Morgen hoppelte Luna, das Häschen, durch ein Feld voller leuchtend gelber Löwenzahnblüten. Sie schaute zur großen, warmen Sonne hinauf und dann in den Himmel und fragte sich, wie das alles wohl funktioniert. „Max“, rief sie, als sie ihren Freund entdeckte, „wie bewegt sich die Sonne eigentlich über den Himmel?“

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Max, der Fuchs, lächelte freundlich. „Das ist eine wunderbare Frage, Luna! Es ist gar nicht die Sonne, die sich über unseren Himmel bewegt, sondern wir! Unsere Erde ist wie ein riesiger Kreisel, der sich die ganze Zeit langsam dreht. Wenn unsere Seite der Erde der Sonne zugewandt ist, haben wir Tag.“

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Er hob einen glatten, runden Stein auf und ließ ihn langsam kreisen. „Siehst du? Wenn dieser Teil des Steins meiner Hand zugewandt ist, ist es so, als würde unsere Erde zur Sonne schauen. Aber während er sich dreht, bewegt sich dieser Teil weg und ein neuer kommt zum Vorschein. So bekommen wir Tag und Nacht!“

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Lunas Augen wurden ganz groß. „Die Erde dreht sich also immer? Das ist ja unglaublich! Aber was ist mit den Jahreszeiten? Warum haben wir warme Sommer und kalte Winter?“

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Max führte Luna zu einer großen, knorrigen Eiche. „Nun, die Erde dreht sich nicht nur, sie reist auch in einem großen Kreis um die Sonne! Stell dir die Sonne wie ein großes Lagerfeuer vor. Manchmal ist unser Teil der Erde näher zum Feuer geneigt, dann wird es wärmer. Das ist der Sommer!“

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„Und während die Erde ihre lange Reise um die Sonne fortsetzt, ist unser Teil manchmal weiter weg geneigt, dann wird es kälter. Das ist der Winter!“, erklärte Max. Luna kicherte und fühlte sich sehr schlau. Sie wusste nun, dass die Erde ein geschäftiges, sich drehendes und reisendes Zuhause ist, das immer in Bewegung bleibt, und sie liebte es, ein Teil dieses großen Abenteuers zu sein.



