A story to share together
Willa Wassertropfens große Himmelsreise
Ein freundlicher Wassertropfen namens Willa reist von einem blauen Teich zu den Wolken und wieder zurück, um Kindern den Wasserkreislauf zu erklären.


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Willa Wassertropfen lebte in einem glitzernden blauen Teich, der von grünem Schilf umgeben war. Sie war ein winziger, klarer Tropfen mit einer silbernen Schleife, der es liebte zu planschen. Heute fühlte sich der Teich unter dem hellen Morgenhimmel sehr warm und ruhig an.

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Hoch über dem Teich begann Sunny die Sonne, ihre goldenen Strahlen leuchten zu lassen. Sie war ein großer, gelber Kreis mit einer orangefarbenen Sonnenbrille und einem fröhlichen Lächeln. Sunny schaute auf Willa herab und zwinkerte ihr warm und strahlend vom Himmel zu.

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Als Sunny wärmer wurde, fühlte sich Willa ganz leicht und zappelig. Sie begann, sich in unsichtbaren Dampf zu verwandeln und langsam nach oben in Richtung Himmel zu schweben. Das nennt man Verdunstung, und es fühlte sich an, als würde sie auf einer warmen Brise fliegen.

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Willa stieg immer höher, bis der Teich wie ein winziger blauer Punkt aussah. Sie traf viele andere Wassertropfen, die ebenfalls in die kühle Luft schwebten. Sie kicherten alle, während sie auf eine flauschige weiße Wolke zusteuerten.

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In der Wolke war es viel kühler als unten im Teich. Willa und ihre Freunde begannen, sich aneinanderzukuscheln, um warm zu bleiben. Das nennt man Kondensation, wodurch der unsichtbare Dampf wieder zu winzigen, glänzenden Tropfen flüssigen Wassers wird.

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Immer mehr Tropfen schlossen sich der Gruppe in der Wolke an. Die Wolke wurde größer und veränderte ihre Farbe von strahlendem Weiß zu einem schweren, dunklen Grau. Willa fühlte sich jetzt sehr schwer und hüpfte zusammen mit all ihren wässrigen Freunden umher.

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Plötzlich konnte die graue Wolke kein Wasser mehr halten. Willa und ihre Freunde begannen gemeinsam aus dem Himmel zu purzeln. Das nennt man Niederschlag, und es fühlte sich an, als würde man von einem sehr hohen Sprungbrett in die Luft springen.

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Willa fiel durch den kühlen Wind und flog an Vögeln und hohen Baumwipfeln vorbei. Sie landete mit einem sanften Platsch auf einem hellgrünen Blatt. Sie rutschte das Blatt hinunter und purzelte in einen kleinen, sprudelnden Bach, der sehr schnell floss.

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Der Bach nahm Willa mit auf eine holprige Fahrt über Steine und unter Brücken hindurch. Sie lachte, während das Wasser sie den gewundenen Pfad entlangschob. Bald sah sie das vertraute grüne Schilf und das ruhige blaue Wasser ihres Heimatteichs.

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Endlich war Willa wieder zurück in ihrem gemütlichen Teich, wo ihre Reise begonnen hatte. Sie wusste, dass ihr Abenteuer morgen wieder von vorne beginnen würde, sobald Sunny die Sonne herauskam. Und so geht der wunderbare Wasserkreislauf immer und immer weiter.



