A story to share together
Die Garten-Bestäuber-Patrouille
Amara und Herr Ortiz erkunden ihren Gemeinschaftsgarten, um zu entdecken, wie Bienen und Schmetterlinge Pollen zwischen einheimischen Blumen übertragen und so dafür sorgen, dass der Garten den ganzen Tag über gedeiht.


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Die Morgensonne wärmte die Gartenbeete. Amara rollte ihren türkisfarbenen Rollstuhl den Pfad entlang, ihre korallenrote Latzhose leuchtete hell vor dem Grün. Herr Ortiz winkte von den Tomatenpflanzen herüber. Heute war ein Tag für Entdeckungen, und der Garten summte vor Leben. Sie waren bereit zu sehen, wie der Garten wuchs.

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Schau mal, Amara! Herr Ortiz zeigte auf eine Gruppe violetter Sonnenhüte. Eine flauschige Hummel landete direkt oben drauf. Sie krabbelte tief in die Blüte, ihre Beine waren mit gelbem Staub bedeckt. Dieser Staub ist Pollen, erklärte Herr Ortiz. Die Biene trägt ihn von Blume zu Blume und hilft den Pflanzen dabei, neue Samen zu bilden.

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Amara rückte näher, ihre Augen waren weit geöffnet. Die Biene flog davon und sauste zu einem nahegelegenen Fleck Seidenpflanzen. Sie blieb nicht nur an einer Stelle. Sie besuchte jede Blume, die sie finden konnte. Herr Ortiz lächelte und rückte seinen Strohhut zurecht. Die Biene ist eine geschäftige Reisende, die alle Blumen in unserem Garten miteinander verbindet.

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Ein Distelfalter flatterte mit orange-schwarzen Flügeln vorbei. Er landete sanft auf einer blauen Aster. Amara beobachtete, wie der Schmetterling einen langen, dünnen Rüssel ausrollte, um Nektar zu trinken. Während er sich bewegte, blieben winzige Pollenkörner an seinem flauschigen Körper kleben. Er half den Blumen genau wie die Biene.

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Warum mögen sie verschiedene Blumen? fragte Amara. Herr Ortiz kniete sich neben ein Beet mit goldenen Sonnenblumen. Jede Blume bietet eine andere Leckerei, sagte er. Indem wir viele einheimische Arten pflanzen, bieten wir den Bienen und Schmetterlingen ein Buffet. Sie finden dort alle Energie, die sie brauchen, um weiterzufliegen und hart zu arbeiten.

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Amara zeigte auf eine winzige Blume in der Nähe ihres Rades. Eine kleine grüne Biene landete dort. Sie war so schnell! Sie erkannte, dass der Garten nicht nur ein großer Raum war. Er war ein riesiges Puzzle aus kleinen, bunten Zuhause. Jedes brauchte einen Besucher, um den Pollen zu teilen und den Garten hell erblühen zu lassen.

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Die Nachmittagssonne wurde wärmer. Herr Ortiz zeigte Amara, wie die Schmetterlinge die breiten, flachen Blütenblätter bevorzugten, auf denen sie ihre Flügel ausruhen konnten. Die Bienen schienen die tiefen, röhrenförmigen Blüten zu lieben, in die sie direkt hineintauchen konnten. Jeder Bestäuber hatte einen Lieblingsplatz und jede Blume einen besonderen Gast.

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Amara beobachtete einen Schmetterling, der von den Astern zu den Sonnenblumen flog. Er trug den Pollen durch den ganzen Garten und vermischte ihn. Weil wir so viele verschiedene einheimische Pflanzen haben, bleibt der Garten gesund, sagte Herr Ortiz. Der Pollen reist überall hin, und so beginnen neue Samen für das nächste Jahr zu wachsen.

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Als die Sonne tiefer sank, machten sich die Bienen auf den Weg zurück zu ihren Stöcken. Die Schmetterlinge falteten ihre Flügel an der Unterseite der Blätter zusammen. Der Garten war ruhig, aber er war voller Erfolg. Amara war stolz auf die winzigen Reisenden, die ihren Gemeinschaftsgarten jeden Tag stark und schön wachsen ließen.

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Morgen würde der Kreislauf wieder von vorne beginnen. Amara drehte ihren Rollstuhl zum Gartentor und winkte den Blumen zum Abschied zu. Sie wusste jetzt, dass die Bienen und Schmetterlinge die besten Freunde des Gartens waren. Mit jedem Flug brachten sie Leben in die Blütenblätter und sorgten dafür, dass der Garten immer ein buntes, summendes Zuhause bleiben würde.



